Mit der Veröffentlichung von iOS 5 hat Apple auch ein neues Feature für seine lesenden Geräte-Nutzer mit iPad, iPhone und iPod Touch bereitgestellt. Den sogenannten Zeitungskiosk (engl.: Newsstand).

Aus Benutzersicht ist der Zeitungskiosk lediglich ein spezieller App-Ordner auf dem Geräte-Home-Screen, der mit hölzerner Regal-Optik daherkommt und alle Apps beherbergt, die Newsstand-konform umgesetzt sind. Auf den ersten Blick unterscheidet sich somit eine Newsstand-App von einer konventionellen lediglich durch den Ort sowie der Form des App-Icons. Statt des Quadrates mit runden Ecken anderer Apps können hier die Icons den physikalisch gedruckten Formaten einer Zeitschrift oder eines Zeitungsstapels visuell nachempfunden werden. Es wird auch regelmäßig das Icon/Heft-Cover aktualisiert.

Zeitungskiosk

Doch das ist nur die sichtbare Fassade, die Apple seinen Geräte- bzw. App-Nutzern verkaufen möchte. Tatsächlich wurde hier nahezu klammheimlich ein neues Verkaufsmodell und Ecosystem etabliert, mit dem Apple bei den Geschäftsmodellen der Inhalteanbieter und Printverlagen dieser Welt mitreden und mitverdienen möchte. Weiterlesen

Apple arbeitet ständig an Neuerungen, die oft auch ohne großes Medieninteresse live gehen aber bei genauer Betrachtung gerade für Firmenkunden große Mehrwerte bringen.

Hier die wichtigsten Neuigkeiten zum Thema iOS im Unternehmenseinsatz:

  1. Das sogenannte Volume Purchase Programm welches bisher nur Universitäten vorbehalten war ist auch für Unternehmen verfügbar. Das bedeutet Unternehmen können ihre Mitarbeiter mit App-Store Applikationen ausstatten ohne dass jeder Mitarbeiter diese einzeln über Voucher oder Firmenkreditkarte und eigenen Account benötigt. Im Moment nur in USA aber sicher bald auch in Deutschland verfügbar:
    http://www.apple.com/business/vpp/
  2. Das Apple Konfigurationsprogramm mit welchem bisher Konfigurationsprofile für einzelne Geräte erstellt werden wurde um eine weitere Anwendung ergänzt. Jetzt können mit dem Apple Configurator bis zu 30 Geräte verwaltet und konfiguriert werden. Dazu gibt es noch eine zentrale Backupmöglichkeit der Geräte.
    http://support.apple.com/kb/HT5194
    http://www.iphone-ticker.de/gerateverwaltung-neues-iphone-konfigurationsprogramm-und-apple-configurator-fur-bis-zu-30-ios-gerate-31411/ 
  3. Verschlüsselte Mails über Exchange gibt es zwar schon seit iOS5. Der Vollständigkeit halber hier noch Hinweise zur Konfiguration:
    http://support.apple.com/kb/HT4979

Ein weiteres spannendes Thema ist die in-House Distribution von Applikationen für Firmen die eigene Anwendungen entwickeln und diese nicht in den Appstore bringen wollen. Dazu werden wir in Kürze einen weiteren Artikel veröffentlichen.

Bis zur Veröffentlichung von iOS 5 hat ein iOS-Entwickler keine all zu große Überlegungen treffen müssen wo in seiner App-Sandbox (auf dem Dateisystem) der „richtige“ Speicherort seiner App-Daten (Bilder, XMLs, Audio/Video, SQL-DBs, etc.) ist. Meist war der <APPHOME>/Documents Ordner die erste Wahl.

Seit dem Release von iOS 5 hat sich jedoch einiges geändert. Apple hat seinen Daten-Synchronisationsdienst iCloud tief in das Betriebssystem integriert, so dass von heute auf morgen plötzlich jede App direkt oder indirekt von diesem Dienst bzw. dessen Auswirkungen betroffen ist. Weiterlesen

Mit der Veröffentlichung des iOS 5 SDKs hat auch Apples Entwicklungsumgebung Xcode einen großen Versionssprung bekommen (von 3.x auf 4.x). Es kamen viele neue Features hinzu, ein neuer Compiler, ein neuer Linker, ein neuer Debbuger, usw. Bis der geneigte Entwickler alle Neuerungen entdeckt und seinen Entwickkungsprozess sicher nutzen kann, vergehen i.d.R. einige Wochen/Monate.

Eine Neuerung/Änderung fällt jedoch relativ schnell auf, wenn man sich mit einem unerklärlichen App-Crash beschäftigt. Weiterlesen

Die Einführung des iOS 5 SDKs und der dazugehörigen Entwicklungsumgebung XCode 4.2.x ist auch gleichzeitig als Geburtsstunde des neuen Clang 3.0 Kompilers (llvm 3.0) zu betrachten. Durch den Einsatz des neuen Standard-Kompilers hat sich Apple zugleich auch vom bisher jahrelang mitgelieferten GCC-Kompilers endgültig verabschiedet. Ein Meilenstein für Apple, die Programmiersprache Objective-C, für die Features von XCode und nicht zuletzt für die iOS-Entwickler (auch MacOS Entwickler). Ohne auf all die zahlreichen Neuerungen einzugehen ist die für Entwickler herausragendste Neuerung zweifelsohne ARC.

Kurz beschrieben kann man über ARC (Automatic Reference Counting) sagen, dass man sich als Entwickler nun nicht mehr selbst um ein sauberes Memory-Management kümmern muss, Weiterlesen